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Pressekonferenz der
Deutschen Akademie für Transplantationsmedizin
Ort: Hotel Forum, Hochstr. 3 81669 München Raum: Paris-Kopenhagen Am 06.Oktober 1999
Beginn: 10:30 Uhr
Ansprechpartner: Prof. Dr. Walter Land, Präsident Prof. Dr. Antonellus Elsässer, Katholischer Moraltheologe,Vize-Präsident Th. Gutmann, Philosoph und Jurist, Gründungsmitglied. Allgemeines Am
09.März 1999 wurde in Wildbad
Kreuth die Deutsche Akademie für Transplantationsmedizin auf Anregung von Prof.
Dr. Walter Land gegründet. Am
vergangen Wochenende fand das erste Treffen der Akademiemitglieder statt. Die
Ziele der Akademie, die sich in 18 unterschiedliche Sektionen gliedert (u.a.
Organspende, Immunologie, Gentechnologie, Philosophie, Theologie, Psychologie,
Medienwissenschaft, Politologie, etc.) sind hochgesteckt: Vorrangiges
Ziel ist es, eine Zusammenschau aller ärztlichen, medizinischen, natur- und
geisteswissenschaftlichen sowie gesellschaftlichen Bereiche auf dem Gesamtgebiet
der Transplantationsmedizin in trans- und interdisziplinärer Weise zu
fokussieren und damit zu forcieren. Ausgangspunkt
der Gründung der Akademie war die
Tatsache, daß Transplantationsmedizin nicht nur Krankenversorgung und gezielte
medizinisch-klinische Forschung beinhaltet, sondern darüber hinaus -
insbesondere z. B. im Hinblick auf die Organspendeproblematik
und die Notwendigkeit von begleitender globaler Grundlagenforschung
auf allen die Organtransplantation betreffenden wissenschaftlichen
Gebieten --höchste Trans- und Interdisziplinarität innerhalb und außerhalb
der medizinischen Fakultät umfaßt und damit globale universitäre Ansprüche
reklamiert Vor
diesem Hintergrund versteht sich die neu gegründete Akademie als integrative
Vordenker-Institution, die u. U. konträr zum modernen Wissenschaftsbetrieb und
zu gegenwärtigen gesundheitspolitischen Entscheidungen steht. Im
zukünftigen Diskurs innerhalb der Akademie sollen im wesentlichen vier
Diskussionsebenen unterschieden werden: 1)
Begründung und Rechtfertigung der Transplantationsmedizin im Deutschen
Gesundheitswesen (Definition des Menschenbilds aus Sicht der Akademie); 2)
Rechtfertigung der Transplantationsmedizin innerhalb des „disease
managements“ (= sinnvolle „nützliche“ Indikation zur Transplantation, im
Sinne eines Teilgebiets der
Organallokation/Verteilungsgerechtigkeit). 3)
Übergreifende interdisziplinäre Diskussion über die Organherkunft (postmortale
Organspende, Lebendspende, Spende von Tierorganen). 4)
Übergreifende interdisziplinäre Diskussion über die „Durchführungspolitik“
im Rahmen des Deutschen Transplantations- und Gesundheitswesens. Zweck der Akademie Die Akademie strebt Gemeinnützigkeit an. Ihr Zweck der
Akademie ist die Förderung der Transplantationsmedizin. Die Akademie ist eine unabhängige Vereinigung von Klinikern, Grundlagenforschern, Wissenschaftlern, hochrangigen Persönlichkeiten anderer Disziplinen oder Organisationen, die auf dem Gebiet bzw. zum Wohl der Organtransplantation tätig sind. Sie versteht sich als lebendiger Ausdruck der geistigen Einheit „Transplantologie im weiteren Sinne“ und fördert – disziplinär wie inter- und transdisziplinär – die wissenschaftlich orientierten Gesamtbelange der Transplantationsmedizin in Deutschland, insbesondere auch im Hinblick auf den gesellschaftlichen Konsens über diese Belange sowie auf den Abbau von Mißtrauen und Abneigung gegenüber der Transplantationsmedizin in der Bevölkerung. Die
Akademie verwirklicht ihre Ziele insbesondere durch persönliche Begegnungen
ihrer Mitglieder im Rahmen eigener Veranstaltungen. Dabei legt sie besonderen
Wert auf den Dialog zwischen den Disziplinen der Wissenschaft unter enger
Einbeziehung gesundheitspolitisch relevanter Organisationen, die der Sache der
Transplantation besonders dienlich sind. Dabei strebt sie an, neuartigen Denk-
und Fachrichtungen besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Die
Akademie beabsichtigt, ihre Ziele ferner durch öffentliche Veranstaltungen,
Kongresse und Seminare zu verwirklichen. Die
Akademie beabsichtigt weiter, die Ergebnisse ihrer Arbeit der Öffentlichkeit
zur Verfügung zu stellen. Insbesondere ist sie bestrebt, Arbeitsberichte zu veröffentlichen
und Fachpublikationen herauszugeben. Die Akademie benennt aus ihren Reihen
Kommissionen, die beratend und gutachtlich zu Fragen der
Transplantationsmedizin, insbesondere auch zu solchen ethischer und rechtlicher
Natur, tätig werden. Ziel
aller dieser Aktivitäten ist u.a. die Qualitätssicherung auf dem Gesamtgebiet
der Organtransplantation. Mittel zur Erreichung der Ziele der Akademie Die Ziele der
Akademie sollen durch ideelle und materielle Mittel erreicht werden: Dabei sollen
materielle Mittel u.a. auch durch Stiftungen, Spenden, Sammlungen, Vermächtnisse
und sonstige Zuwendungen aufgebracht werden. Im Hinblick auf
die Mitgliedschaft ist die Aufnahme von außerordentlichen Mitgliedern
vorgesehen, d.h. also Personen, die die Ziele der Akademie finanziell unterstützen
(= unterstützende/fördernde Mitglieder). Die großen
Ziele, die sich die Akademie gesteckt hat, werden in erster Linie
durch effektive finanzielle Unterstützung der fördernden Mitglieder zu
erreichen sein. Präsidium der Akademie: Präsident:
Prof. Dr. Walter Land, München, Transplantationschirurg Vizepräsident:
Prof. Dr. A. Elsässer, Eichstätt, Moraltheologe Vizepräsident:
Prof. Dr. P. Neuhaus, Berlin, Chirurg, Transplantationschirurg Schriftführer: Prof. Dr. Dr. h.c. mult. K. Meßmer, München, Chirurg in klinisch-experimenteller Forschung Anhang: Sektionen der Akademie, die von Dekanen und Prodekanen geleitet werden (Stand: Oktober 1999).
CURRICULUM
VITAE DES PRÄSIDENTEN DER AKADEMIE Prof.
Dr. med. Walter L A N D
Kontaktinformation
Frau
Ramona Fallei
Lenggrieser Str. 52/II.
83646 Bad Tölz
Tel.: 08041/80 25 03
Fax.:08041/80 25 04
Handy: 0170/58 27 420
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